Schlagwörter: Repression

Free the Röszke 11!

On the 15th of september 2015 demonstrations started at the Horgoš-Röszke border crossing, which continued until the next day. Several hundred people protested and eventually managed to cross the border, only to be attacked by special and regular police forces, which indiscriminately beated up people in the crowd.

After this clash 11 people were arbitrarily arrested and accused with charges ranging from illegal border crossing to terrorism! Nine of them were aready released, while two are still in prison in Hungary: Yamen A. sentenced to 3 years and Ahmed H. senteced to 10 years for acts of terrorism.

This case is one of many horrible cases within the ongoing European migration policy when individual lives are destroyed. It is crucial because it reveals the absurdity of European politics of migration, the repression of the EU border regime and the oppressive politics which lie behind the ‘innocent’ idea of state institutions particularly.  Focusing on Ahmad’s trial and the sentences of the others its important to not see Hungary as the (most) “evil“ EU-state but to unmask the fences-and-prisons-system of criminalization and humiliation as it is-  the core of every state institution and the very essence of a EuropeanUnion, thats seeks to be a ‚democratic‘ fortress.

http://freetheroszke11.weebly.com/

Bericht von OpenBorders zu den Ereignissen in Thessaloniki

Wir teilen hier einen Bericht von OpenBorders zu den kürzlich stattgefundenen Räumungen und Repressionen in Thessaloniki.

Soli-Spendenkonto:
Rote Hilfe Dresden
Betreff: Solidarity Squats
IBAN: DE72 3601 0043 0609 7604 34
BIC: PBNKDEFF

Ticker: https://openborder.noblogs.org/post/2016/07/27/ticker-thessaloniki/
Statement von Orfanotrofeio: This was my home

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Zusammenfassung der Ereignisse um die Räumungen in Thessaloniki
Räumungen von Refugee-Hausbesetzungen in Thessaloniki – Schlag gegen Solidaritätsbewegung in Griechenland – Prozess gegen 80 griechische und internationale Aktivist*innen – „Our passion for freedom is stronger than their prison“: Bericht aus Thessaloniki

Am Mittwoch, den 27. Juli wurden in Griechenland in Thessaloniki und Athen selbstorganisierte migrantische und anarchistische Haus- bzw. Hafenbesetzungen geräumt. In der Anhörung am folgenden Tag wurden griechische und internationale Aktivist*innen wegen „Störung öffentlicher Ordnung“ und Sachbeschädigung angeklagt. Wegen fehlender Übersetzung wurden die Verhandlungen zweier Hausbesetzungen auf Anfang August vertagt, Aktivist*innen einer dritten Besetzung wurden zu Haftstrafen von vier Monaten auf Bewährung freigelassen bzw. zu Geldstrafen verurteilt. Die linke SYRIZA-Regierung in Griechenland setzt damit ihre Repressionspolitik der Räumungen der Protestcamps in Idomeni, Polykastro und anderer Orte fort, scheinbar im Versuch, die Kontrolle über Fluchtbewegungen und soziale Antworten auf diese zu suggerieren und die Solidaritätsbewegung und gemeinsame Organisierung von Refugees und Unterstützer*innen zu zerschlagen.

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Idomeni: Erneut Schienenblockaden und zunehmend schlechtere Stimmung

160303_ÜberblickBlokadeErneut blockierten heute Flüchtende die Gleise und legten für mehrere Stunden den durch das Camp führenden Schienenverkehr zwischen Griechenland und Mazedonien lahm. Sie malten Transparente auf denen „Were slowly dying here“ und „Freedom“ zu lesen war und errichteten zudem einige Zelte mitten auf den Schienen.

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Sicherheitsapparat auf dem Wehrgang der Festung Europas

Bei unseren Beobachtungen im Camp Idomeni ist uns immer wieder aufgefallen, wie martialisch der Sicherheitsapparat jenseits des Grenzzauns auftritt. Deswegen wollen wir in diesem Artikel einmal zusammenfassen, mit welche polizeilichen und militärischen Machtmitteln hier versucht wird, die Flucht nach Europa zu unterbinden. Außerdem stellen wir hier dar, welche europäischen Polizeieinheiten die Festung Europa mit zu stützen versuchen und können damit Aussagen der österreichischen Regierung widerlegen.

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