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Brutal revenge against protesters: Police violence at the Greek-Macedonian border

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Brutal revenge against protesters: Police violence at the Greek-Macedonian border
Macedonian Officials abuse participants of refugee protests in Idomeni

A report from Travelling Bureau and Moving Europe

After a series of protests in the (refugee) camp in Idomeni, GR , during the night of the 3rd to the 4th of March 2016, at around 2 AM, at least two people were beaten up by the Macedonian military as well as by the police. According to eyewitness reports, the incident happened directly at the border fence, visible to many refugees and where several were forced to watch. According to the survivors, beatings also took place behind the official containers at the border crossing. At least one of the victims were a central figure of the ongoing refugee protests of the past days in the camp of Idomeni.

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Sicherheitsapparat auf dem Wehrgang der Festung Europas

Bei unseren Beobachtungen im Camp Idomeni ist uns immer wieder aufgefallen, wie martialisch der Sicherheitsapparat jenseits des Grenzzauns auftritt. Deswegen wollen wir in diesem Artikel einmal zusammenfassen, mit welche polizeilichen und militärischen Machtmitteln hier versucht wird, die Flucht nach Europa zu unterbinden. Außerdem stellen wir hier dar, welche europäischen Polizeieinheiten die Festung Europa mit zu stützen versuchen und können damit Aussagen der österreichischen Regierung widerlegen.

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Situation in Idomeni eskaliert zunehmend: Tränengas und vermutlich getötetes Kleinkind

Dies ist eine Pressemitteilung, die wir heute verschickt haben:

Seit Tagen wirdP1130685klein die Situation im Grenzdurchgangslager in Idomeni für die flüchtenden Menschen zunehmend aussichtslos. Das Lager ist hoffnungslos überfüllt, UNHCR und Ärzte ohne Grenzen können die allgemeine Nahrungsversorgung nicht aufrecht erhalten und Menschen müssen auf dem Feld unter freiem Himmel schlafen. Weiterhin strömen täglich weitere Menschen in das Lager.

Verursacht wird die Situation durch die de facto Schließung des Grenzübergangs von Seiten Mazedoniens. Nachdem bereits letzte Woche keine Flüchtenden aus Afghanistan mehr ins Land gelassen wurden, war die Grenze in den letzten drei Tagen auch für Mennschen aus Syrien und Irak immer bloß kurzfristig und nur für wenige Personen geöffnet.

Am 27.02.2016 begannen daraufhin Proteste im Lager, bei denen zunächst ca. 500 Menschen vor dem Grenzübergang demonstrierten. Tags darauf blockierten Flüchtende den Güterverkehr auf den neben dem Lager entlang verlaufenden Gleisen den ganzen Tag über. Protestierende kündigten im Gespräch mit uns an, in den Hungerstreik treten zu wollen und die Gleise so lange zu blockieren bis der Grenzübergang wieder geöffnet würde. Nachdem die mazedonische Polizei angeboten hatte, täglich 500 Menschen passieren zu lassen, räumten die Blockierenden die Gleise.

Heute Vormittag erreichte die Flüchtenden die Nachricht, dass Mazedonien lediglich 65 Familien passieren lassen möchte. Daraufhin versammelten sich erneut hunderte Menschen auf den Gleisen und strömten durch eine Kette griechischer Polizeieinheiten in Richtung Grenzzaun. Vor dem Tor über die Gleise sammelten sich deutlich über 1 000 Menschen. Die Menge rammte zunächst mit einer Stange das Tor ein und hebelte danach das Tor mit einem Pfeiler aus den Angeln. In der Menge sammelten sich viele Familien mit kleinen Kindern, in der Hoffnung über die Grenze zu gelangen. Durch das geöffnete Tor schoss die mazedonische Polizei in den mit Menschen gefüllten Grenzbereich auf der griechischen Seite Schock- und Tränengasgranaten, was eine panische Flucht auslöste.

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Gute Schuhe für die Flucht

Gute Schuhe sind auf der Flucht essentiell. Immer wieder kommen Flüchtende auf uns zu und sagen, dass es ihnen vor allem an vernünftigem Schuhwerk fehlt. Leute laufen teilweise mit alten, abgetragenen Latschen oder Schuhen, die für mancheWege komplett untauglich sind. Überall auf den Straßen sieht man große Gruppen zu Fuß Wege zurück legen. Viele laufen nicht nur die 20 km von der Tankstelle in Polykastro ins Camp, sondern durchqueren ganze Länder. schuhekleinJe nachdem, ob die europäischen Länder sie für legitime Flüchtende halten oder nicht, also ob sie prinzipiell über Grenzen gelassen oder illegalisiert werden, müssen Flüchtende noch ganz andere Strecken und Wege zurück legen. Flüchtende berichten uns, dass sie zu Augenzeug_innen wurden, wie Leuten, die aus Mazedonien und Serbien zurück gepusht werden, unter anderem auch ihre Schuhe von der Polizei abgenommen werden.
Und weil Schuhe so wichtig sind, sind 500 € eurer Spendengelder jetzt in Schuhe für Refugees investiert worden. Wir konnten davon 50 Paar Sport-Schuhe kaufen!