Free the Röszke 11!

On the 15th of september 2015 demonstrations started at the Horgoš-Röszke border crossing, which continued until the next day. Several hundred people protested and eventually managed to cross the border, only to be attacked by special and regular police forces, which indiscriminately beated up people in the crowd.

After this clash 11 people were arbitrarily arrested and accused with charges ranging from illegal border crossing to terrorism! Nine of them were aready released, while two are still in prison in Hungary: Yamen A. sentenced to 3 years and Ahmed H. senteced to 10 years for acts of terrorism.

This case is one of many horrible cases within the ongoing European migration policy when individual lives are destroyed. It is crucial because it reveals the absurdity of European politics of migration, the repression of the EU border regime and the oppressive politics which lie behind the ‘innocent’ idea of state institutions particularly.  Focusing on Ahmad’s trial and the sentences of the others its important to not see Hungary as the (most) “evil“ EU-state but to unmask the fences-and-prisons-system of criminalization and humiliation as it is-  the core of every state institution and the very essence of a EuropeanUnion, thats seeks to be a ‚democratic‘ fortress.

http://freetheroszke11.weebly.com/

Open the Borders – An den Zäunen Europas

Vortrag & Diskussion

Dienstag, 11.04.2017 | 19:00 Uhr | Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, Hannover

Die von Tausenden Flüchtenden in kollektiven Kämpfen geöffnete sog. „Balkanroute“ hatte im letzten Jahr bei vielen die Hoffnung aufkeimen lassen, dass die Festung Europa immer rissiger und instabiler wird. Doch als Reaktion auf diese praktische Umsetzung der Forderung „freedom of movement“ wurde die Festung Europa nach und nach ausgebaut, bis letztlich die „Balkanroute“ nahezu komplett geschlossen worden ist. Vielen mögen noch die Bilder aus dem griechischen Grenzort Idomeni vor Augen haben, wo die Flüchtlinge im letzten Jahr monatelang festhingen. Mittlerweile sitzen über 50.000 Flüchtlinge in Griechenland ohne jegliche Perspektive fest.
Die Göttinger Initiative „Travelling Bureau“ war im Frühjahr 2016, zur Zeit der offiziellen Schließung der „Balkanroute“, in Idomeni und hat vor Ort vielfältige Proteste miterlebt und dokumentiert. Mit Fotos und Originaltönen von Flüchtenden aus Idomeni und Nordgriechenland berichtet „Travelling Bureau“ über die Kämpfe entlang der „Balkanroute“ und regt zu Diskussionen bzgl. Handlungsoptionen an.

Referent*innen: Aktivist*innen von Travelling Bureau

Veranstalter: Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

Crowdfunding: Jafra – Refugees to Refugees – Raus aus dem Wartezustand

Seit heute läuft die Crowdfunding-Kampagne „Refugees to Refugees: Raus aus dem Wartezustand“.

„[…] Im Lager bei Lagkadikia, einem Dorf rund 50 Kilometer von Thessaloniki entfernt, ist eine Gruppe von junJafragen Leuten aus Syrien aktiv geworden. Nachdem sie im März 2016 von Idomeni in dieses Lager gebracht wurden, wollen sie nicht länger auf das Warten verwiesen sein. Deshalb bieten sie psychosoziale Arbeit mit Kindern an, organisieren Unterricht, gemeinsame Feste und sogar die Müllentsorgung.“

 

Mit dem gesammelten Geld soll ein Van gekauft werden, welcher es den Bewohner_innen des Lagers möglich macht, selbstbestimmt Besorgungen zu erledingen, sowie andere Lager zu besuchen, um sich mit anderen zu vernetzen,

Unter folgendem Link kann gespendet werden:

https://www.startnext.com/refugeestorefugees

 

Mit Flüchtenden auf dem Weg: Ein Reisebericht aus Idomeni und Nordgriechenland

lueneburg_travellingbureau

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 20 Uhr
Infocafé Anna&Arthur, Katzenstraße 2, Lüneburg

Wir werden in der Veranstaltung mit Fotos, Videoausschnitten und Kurz-Interviews von Flüchtenden aus Idomeni (Feb/März 16) und Nordgriechenland (Juli 16) über die Kämpfe entlang der „Balkanroute“ berichten und mit euch über Handlungsoptionen diskutieren.

 

Veranstalter_innen: Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen, Infocafé Anna&Arthur und die Gruppe Solidarität mit Migrant*innen

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Videopräsentation über die Situation in Nordgriechenland bei „Laut und bunt – Göttingen rockt gegen Rechts“

Am Freitag den 12.08.2016 ab 18 Uhr veranstaltet das Göttinger „Bündnis gegen Rechts“ auf dem Bahnhofsvorplatz in Göttingen ein Kulturfest und setzt damit den Auftakt für die Protestkundgebu160227_Protest_Gesichterng am folgenden Tag gegen eine von der NPD angemeldete Kundgebung. Es wird Musik, Workshops und Theater geben.

Wir werden im Laufe des Abends eine etwa 20 minütige Videopräsentation mit Fotos, Stimmen und Aufnahmen aus Idomeni vor der Räumung und der derzeitigen Situation in Nordgriechenland zeigen.

Wir laden alle herzlich ein vorbeizukommen!

Diavata: Angelegt für die Dauer

IMG_1096Das Camp Diavata ist am Stadtrand von Thessaloniki gelegen. Das Gelände ist umzäunt und der Eintritt wird von Militär und Polizei kontrolliert. Es gibt einige schattenspendende Bäume, einen Fußballplatz und eine kleine Kapelle. In Diavata gibt es sowohl Zelte als auch etwas fester installierte kleine Hütten aus Plastik und Styropor. Das Camp wirkt auf Langfristigkeit angelegt. Viele Kinder spielen und basteln an Tischen, wo sie von NGO Volunteers betreut werden. Es gibt Sanitäranlagen und eiIMG_1102nen Raum nur für Frauen. In Diavata sind hauptächlich Afghan_innen und einige wenige kurdische Familien untergebracht. In einer Ecke des Camps leben auch syrische Geflüchtete. Ein Mann berichtete, dass seines Wissens nach ca. 3000 Menschen im Camp leben würden.

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Gastbeitrag: 01.08.2016 — Bericht aus Subotica, serbisch-ungarische Grenze von Teilen der Reisegruppe 4.1

In den letzten vier Tagen haben wir, eine Gruppe unabhängiger internationaler AktivistInnen, den Hungerstreik in Horgos begleitet. Andere Schwerpunkte waren der Aufbau einer gemeinsamen Basis für langfristige Arbeit vor Ort, sowie der Aufbau von Kontakten zu lokalen Strukturen.

Die Situation der Streikenden war selbstgewählt und sehr prekär. Sie lagerten außerhalb des eigentlichen Camps in Horgos, ein unoffizielles Camp im Norden Serbiens. Das Feld auf dem sie sich niedergelassen hatten, bot keinen Schutz vor Sonne und befindet sich in einer Region in der sehr viele Mücken besonders die Abendstunden fast unerträglich machen.

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Bericht von OpenBorders zu den Ereignissen in Thessaloniki

Wir teilen hier einen Bericht von OpenBorders zu den kürzlich stattgefundenen Räumungen und Repressionen in Thessaloniki.

Soli-Spendenkonto:
Rote Hilfe Dresden
Betreff: Solidarity Squats
IBAN: DE72 3601 0043 0609 7604 34
BIC: PBNKDEFF

Ticker: https://openborder.noblogs.org/post/2016/07/27/ticker-thessaloniki/
Statement von Orfanotrofeio: This was my home

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Zusammenfassung der Ereignisse um die Räumungen in Thessaloniki
Räumungen von Refugee-Hausbesetzungen in Thessaloniki – Schlag gegen Solidaritätsbewegung in Griechenland – Prozess gegen 80 griechische und internationale Aktivist*innen – „Our passion for freedom is stronger than their prison“: Bericht aus Thessaloniki

Am Mittwoch, den 27. Juli wurden in Griechenland in Thessaloniki und Athen selbstorganisierte migrantische und anarchistische Haus- bzw. Hafenbesetzungen geräumt. In der Anhörung am folgenden Tag wurden griechische und internationale Aktivist*innen wegen „Störung öffentlicher Ordnung“ und Sachbeschädigung angeklagt. Wegen fehlender Übersetzung wurden die Verhandlungen zweier Hausbesetzungen auf Anfang August vertagt, Aktivist*innen einer dritten Besetzung wurden zu Haftstrafen von vier Monaten auf Bewährung freigelassen bzw. zu Geldstrafen verurteilt. Die linke SYRIZA-Regierung in Griechenland setzt damit ihre Repressionspolitik der Räumungen der Protestcamps in Idomeni, Polykastro und anderer Orte fort, scheinbar im Versuch, die Kontrolle über Fluchtbewegungen und soziale Antworten auf diese zu suggerieren und die Solidaritätsbewegung und gemeinsame Organisierung von Refugees und Unterstützer*innen zu zerschlagen.

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Lagkadikia: Self-organization Jafra-Team Greece „Refugees to Refugees“

IMG_0967The Camp of Lagkadikia is located aroud 40 minutes drive east of Thessaloniki. The camp is run by the UNHCR and the Ministry of Migration Greece . Also the Danish Refugee Council is present. Military and police are controlling the entrace with half a dozen people. It is about one kilomter walking from the village of Lagkadikia, where there is nothing exept a small supermarket and a few small cafés, to the camp. The terrain is fenced and an extra high fence is protecting the containers of the Ministry of Migrtion and the UNHCR. Most of the tents are exposed o the burning sun and there is a lack of shadow. Huge piles of rubbish are in the camp and some of the taps do not work constantly. A family tells us that they prefer to buy their own food because the provided food from UNHCR is not good.

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Lagkadikia: Selbstorganisierung Jafra-Team Greece „Refugees to Refugees“

IMG_0967Das Lager Lagkadikia befindet sich ca 40 Minuten östlich von Thessaloniki mit dem Auto entfernt. Das Camp wird von dem UNHCR und dem Ministry of Migration Greece geleitet. Auch das Danish Refugee Council ist vor Ort. Militär und Polizei kontrollieren mit einigen Personen den Eingang. Das Lager Lagkadikia liegt einen Kilometer Fußmarsch entfernt von dem kleinen Dorf Lagkadikia, in dem es außer einem kleinen Supermarkt und kleinen Cafés nichts gibt. Das Gelände ist umzäunt und ein extra hoher Zaun schützt die Bürocontainer des Ministry of Migrtion und des UNHCR. Die meisten der Zelte sind der prallen Sonne ausgesetzt und es gibt nur wenig Schatten. Große Müllberge türmen sich im Lager und viele der Wasserhähne funktionieren nicht permanent. Eine Familie erzählt uns, dass sie lieber selber ihr Essen kaufen und kochen, da die Nahrungsmittel, welche ihnen vom UNHCR bereitgestellt werden, nicht gut seien. IMG_0968

Doch gibt es keine richtige Kochstelle, die sie benutzen können. Verteilt auf dem Gelände befinden sich kaputte Gebäude ohne Türen und Fenster, teilweise ohne Dach. An die größtenteils leeren Gebäude steht gesprayt, für welchen Zweck das Gebäude genutzt werden könnte. Es gibt ein Gebäude, in dem eine Schule eingerichtet wurde. Einige Bewohner_innen berichten uns, dass das Danish Refugee Council keine wirkliche Hilfe darstelle und auch der UNHRC mit Ausnahme der Registrierung Neuankommender, nichts tue, um die Situation der hier eingepferchten Menschen zu verbessern.

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